Themenphase 21.02.02 | Gottes Stimme im Alltag | Samuel und Beispiele

Themenphase 21.02.01 | Erkunden: Wheel of Awareness

Jens Stangenberg

Ab ca. Minute 23:15 eine geführte Achtsamkeitsübung.

Themenphase 21.01.03 | Übernehmen: Von der Idee zu Handlungsschritten

Erläuterung zum Verfahren
1) 5er-Gruppen zum Stichwort „Was ist für mich gelingendes Leben?“
2) 4er-Gruppen zu den nächsten Handlungsschritten
3) Feedbackrunde zum Prozessverlauf

Themenphase 21.01.02 | Anprobieren: Vier Perspektiven auf ein gelingendes Leben

  • Perspektive 1: Meine Perspektive auf einen Lebensbereich, in dem ich mir Veränderung wünsche
  • Perspektive 2: Ein (innerer) Kritiker
  • Perspektive 3: Ein Gegenstand, der meine Veränderung von außen wahrnimmt.
  • Perspektive 4: Eine wohlwollende Sicht von einer betroffenen Person aus der Zukunft.

Themenphase 21.01.01 | Erkunden: Was ist ein gelingendes Leben?

(Leider gibt es nur eine Notfallaufnahme per Handy. Wir bitten um Verständnis.)

Moderation des Sonntagstreffens
1) Einführung ins Thema
2) Zweier-Spaziergänge
3) Sammlung in sechs Rubriken

Jens Stangenberg

Erläuterungen zum neuen Sonntagsformat | Einleitung: „Was ist für dich ein gelingendes Leben?“

1) Neue Rahmenbedingungen für Gottesdienste

  • Die Pandemie erzwingt flexible Gruppengroößen
  • Ein abnehmendes Verständnis von der Notwendigkeit des WIR
  • Begrenzte Ressourcen für Veranstaltungen
  • Die Frage nach der Wirkung von Veranstaltungen

Röm.12,1 (DBU) Deshalb ermutige ich euch nun auch, Geschwister, aufgrund der Barmherzigkeit, die Gott uns geschenkt hat, euch ganz, einschließlich eures Körpers, Gott zur Verfügung zu stellen wie ein Opfer, das lebendig, heilig und ihm wohlgefällig ist. Das soll der Ausdruck eures Gottesdienstes sein, die angemessene Antwort auf Gottes Wort. 2 Lasst euch nicht in das vorgefertigte Muster des Zeitgeistes pressen. Gestaltet euch stattdessen um, indem ihr ein neues Denken beginnt. Auf diese Weise könnt ihr beurteilen, was dem Willen Gottes entspricht, nämlich das wahrhaft Gute, das, was seine Zustimmung findet und wirklich zum Ziel führt.

2) Der Auftrag von Gemeinde

  • Gemeinde als Gewächshaus des Shalom
  • oder: als Jazz-Combo mit Shalom-Improvisation
  • oder: als Künstlerwerkstatt

Eph.2,10 (NeÜ) In Jesus Christus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns geschaffen, dass wir tun, was wirklich gut ist, gute Werke, die er für uns vorbereitet hat, dass wir damit unser Leben gestalten. (NeÜ)

3) Der zentrale Lerninhalt: Shalom

Die biblische Geschichte erzählen

  1. Gott ist ein Gott des Friedens und will Shalom für alle Menschen.
  2. Jesus verkörpert als Prinz des Shalom das kommende Reich des Friedens.
  3. Gemeinde ist ein Übungsfeld und eine bestmögliche Verkörperung einer Shalom-Kultur.
  4. Jede:r einzelne ist Wohnraum des Shalom-Geistes und hat die Berufung, als Akteure:in des Shalom zu leben.
  5. Wir leben mit unserer irdischen Existenz in Gottes großer Geschichte auf den kommenden Shalom zu.

Die vier Aspekte des Shalom:

  1. Mit Gott (spirituell)
  2. Mit sich selbst (persönlich)
  3. Mit anderen (sozial)
  4. Mit der Natur (ökologisch)       

Röm.14,17 (LUT) Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.

Was folgt daraus für einzelne Menschen?

  1. Den Weg des Shalom wählen (= Jesus folgen, Jünger werden)
  2. Die vier Aspekte des Shalom einüben (= Zur einer Person des Friedens werden)
  3. Als Shalom-Vorbild andere inspirieren und anleiten  (= Frucht hervorbringen.

4) Die Vorgehensweise

  • 30 Tage / Vier Wochen mit Ziel-Sonntag
  • Bild: Alte und neue Kleidung
  • Lernklima
  • Ziel: Personalisierung des Glaubens

5) Der Themenvorschlag für einen ersten Durchgang

„Was ist für dich ein gelingendes Leben?“

  • 12.9.: Erkundung der Möglichkeiten
  • 19.9.: Stimmigkeit ausprobieren
  • 26.6.: Für mich übernehmen
  • 3.10.: Das Gelungene feiern

Jens Stangenberg

Anstelle einer Predigt: Meine Lesereise im Sommerurlaub 2021 – Gedanken und Folgerungen

Für alle, die interessiert, was ich im Urlaub gelesen habe und woher ich Inspiration erhalte. Im Podcast kommentiere ich die einzelnen Bücher und stelle weitere Überlegungen an. (Leider ist die Aufnahmequalität nur begrenzt gut geworden.)
Jens Stangenberg

Zum Warmlaufen

  • Oscar Cullmann (1948): Christus und die Zeit. Die urchristliche Zeit- und Geschichtsauffassung.
  • James P. Carse (1986): Finite and infinite Games.
  • Fulbert Steffensky (2006): Schwarzbrotspiritualität.
  • Gerschom Scholem (1977): Von der mystischen Gestalt der Gottheit: Studien zu Grundbegriffen der Kabbala.
  • Bruno Latour (2008): Wir sind nie modern gewesen – Versuch einer symmetrischen Anthropologie.
  • Ariane Martin (2011): Sehnsucht – der Anfang von allem: Dimensionen zeitgenössischer Spiritualität.
  • Tilmann Haberer (2021): Von der Anmut der Welt: Entwurf einer integralen Theologie.
  • Volker Schulte, Christoph Steinebach, Klaske Veth (2021): Achtsame Führung: Schlüsselelemente für das Management im 21. Jahrhundert.

Thema: Missional Communities

  • Mike Breen (2005): A Passionate Life (Life Shapes).
  • Bob Hopkins, Mike Breen (2008): Clusters: Creative Mid-sized Missional Communities.
  • Reggie McNeal (2011): Missional Communities: The Rise of the Post-Congregational Church.
  • Terence Schilstra (2021): Peace of the City: A Handbook for Missional Communities.
  • Jon Kuckins (2012): Thin Places: 6 Postures for Creating & Practicing Missional Community.
  • Francis Rothery (2013): Reconciliation Communities: beyond missional map-making (Missional: Impossible!, Band 3).

Einordnung in einen größeren Rahmen

  • Eddie Gibbs (2009): ChurchMorph: How Megatrends Are Reshaping Christian Communities.
  • Michel Maffesoli (2014): Die Zeit kehrt wieder.
  • Jon Ritner (2020): Positively Irritating: Embracing a Post-Christian World to Form a More Faithful and Innovative Church.

Inhaltliche Neuausrichtung

  • Miroslav Volf (2019): Für das Leben der Welt: Ein Manifest zur Erneuerung der Theologie.
  • Noel Moules (2012): Fingerprints of Fire… Footprints of Peace: A Spiritual Manifesto from a Jesus Perspective.

Methoden / Angangswege

  • Ilse M. Pogatschnigg (2021): The Art of Hosting: Wie gute Gespräche Führung und Zusammenarbeit verbessern.
  • Otto Scharmer (2019): Essentials der Theorie U: Grundprinzipien und Anwendungen.
  • Emily Webber (2016): Building Successful Communities of Practice.
  • Christine Baldwin, Ann Linnea (2014): Circle: Die Kraft des Kreises: Gespräche und Meetings inspirierend, schöpferisch und effektiv gestalten.
  • Margaret J. Wheatley (2017): Who Do We Choose To Be?: Facing Reality, Claiming Leadership, Restoring Sanity.

Gegenprobe: andere Ansichten

  • Yuto Tanaka (2021): IKIGAI – Der Wegweiser zum Glücklichsein: Wie Sie mit Hilfe der japanischen Philosophie den Sinn des Lebens finden, Ihrer Bestimmung ab sofort folgen und Ihre Passion endlich leben können.
  • Albert Kitzler (2016): Wie lebe ich ein gutes Leben?: Philosophie für Praktiker.

Lernkonzepte für Erwachsene

  • Anke Grotlüschen, Henning Pätzold (2020): Lerntheorien: in der Erwachsenen- und Weiterbildung (Erwachsenen- und Weiterbildung. Befunde – Diskurse – Transfer).
  • Max Miller (1986): Kollektive Lernprozesse: Studien zur Grundlegung einer soziologischen Lerntheorie.
  • Karsten Ritschl (2007): Integrale Erwachsenenbildung: Ein Konzept für vielperspektivisches Lehren.

Erläuterung „Feuerstelle“ | Geschichten aus dem Konventshaus

Anja und Tobias Ennulat

Wassertaufe | Wozu überhaupt?

Jens Stangenberg

Abendmahl | Wozu überhaupt?

Jens Stangenberg