Bedingungslos segnend leben | oder: Über selbstgemachte Überforderung und Frustration beim Thema "Mission"

Jens • 25 November 2019
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https://zellgemeinde-bremen.de/podcast/predigten/2019/11/25/bedingungsl…

Leider ist die Original-mp3 verunglückt. Deswegen gibt es nur eine Handy-Aufnahme in schlechterer Tonqualität.

Inhalt

Mk.4,3 (LUT)) Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. 4 Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. 8 Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. 9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Jesus verwendete organisch-ökologische Bilder, um das Geschehen des Reiches Gottes zu veranschaulichen.

Das Überraschende an diesem Gleichnis ist nicht, dass des Widrigkeiten gibt (Vögel, Sonne, Dornen), sondern dass der Acker trotz Widrigkeiten reiche Frucht bringt.
 

Vier Missverständnis in Bezug auf "Mission" / "Religion"

  1. Das religiös-moralische Missverständnis
  2. Das staats-stabilisierende Missverständnis
  3. Das marktwirtschaftliche Missverständnis
  4. Das bildungspädagogische Missverständnis

Stattdessen sprach Jesus von einem Ackerfeld.

  • Der Acker: Das, was dich trägt.
  • Die Saat: Der "Logos" - das göttliche Lebensprinzip, die Energie, das Licht des Lebens
  • Der Sämann: Jesus? Du? Säe auf deinen Acker.

Joh.12,24 (NeÜ) Ja, ich versichere euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde kommt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es sehr viel Frucht. 25 Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Aber wer sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es für das ewige Leben erhalten. 26 Wenn jemand mir dienen will, muss er mir auf meinem Weg folgen. Mein Diener wird dann auch dort sein, wo ich bin, und mein Vater wird ihn ehren.

"Sterben" bedeutet nicht Selbst-Verneinung, sondern das "Sterben des Ego". Ein Mensch muss seins Selbstzentrierung aufgeben, damit er nicht allein bleibt.

Sei Teil des göttlichen Kreislaufes: Gedeihen, wachsen, blühen, bestäuben, aussäen, keimen...

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