Bibel teilen

Gemeinsam hören und tun | 9 Phasen als geistlicher Weg

Insgesamt 31 Texte zum "Bibel teilen". Mit Anleitungen für Prozessbegleiter*innen.

1. Mose

Hagar und Ismael (1. Mose 16, 1-16)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


1. Mose 16, 1-16 | Hagar und Ismael | LUT 2017

Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar.  Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, dass ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais.

Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau, nachdem Abram zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatte. Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering.

Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, dass sie schwanger geworden ist, bin ich gering geachtet in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir. Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir's gefällt. Da demütigte Sarai sie, sodass sie vor ihr floh.

Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen.

Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können. Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört. Er wird ein Mann wie ein Wildesel sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird sich all seinen Brüdern vor die Nase setzen.

Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat. Darum nannte man den Brunnen: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. Er liegt zwischen Kadesch und Bered.

Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Psalm

Die Würde des Menschen (Psalm 8)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Psalm 8 - Die Würde des Menschen (Neues Leben Bibel)

Für den Chorleiter: Ein Psalm Davids, zu begleiten auf einem Saiteninstrument.

Herr, unser Herrscher, herrlich ist dein Name auf der Erde! Deine Herrlichkeit zeigt sich am Himmel.

Kinder und Säuglinge hast du gelehrt, dich zu loben. Sie bringen deine Feinde zum Schweigen, die auf Rache aus waren.

Wenn ich den Himmel betrachte und das Werk deiner Hände sehe - den Mond und die Sterne, die du an ihren Platz gestellt hast -, wie klein und unbedeutend ist da der Mensch und doch denkst du an ihn und sorgst für ihn!

Denn du hast ihn nur wenig geringer als Gott gemacht und ihn mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt.

Du hast ihn über alles gesetzt, was du erschaffen hast, und ihm Vollmacht über alles gegeben - die Schafe und die Rinder und alle wilden Tiere, die Vögel am Himmel, die Fische im Meer und alles, was in den Meeren schwimmt.

Herr, unser Herrscher, herrlich ist dein Name auf der Erde!


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Gottes Schöpfung und Gesetz (Psalm 19, 1-15)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Psalm 19 | Gottes Schöpfung und Gottes Gesetz (LUT 2017)

Ein Psalm Davids, vorzusingen.

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme.

Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt. Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; / sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, zu laufen die Bahn. Sie geht auf an einem Ende des Himmels / und läuft um bis wieder an sein Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

Das Gesetz des Herrn ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des Herrn ist gewiss und macht die Unverständigen weise. Die Befehle des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des Herrn sind wahrhaftig, allesamt gerecht. Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.

Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen; und wer sie hält, der hat großen Lohn. Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, dass sie nicht über mich herrschen; so werde ich ohne Tadel sein und unschuldig bleiben von großer Missetat.

Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes / und das Gespräch meines Herzens vor dir, Herr, mein Fels und mein Erlöser.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesaja

Gottes Trost für Zion (Jesaja 49, 14-26)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Jesaja 49, 14-26 | Gottes Trost für Zion (Einheitsübersetzung)

Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen. Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände, deine Mauern habe ich immer vor Augen. Deine Erbauer eilen herbei und alle, die dich zerstört und verwüstet haben, ziehen davon.

Blick auf und schau umher: Alle versammeln sich und kommen zu dir. So wahr ich lebe - Spruch des Herrn: Du sollst sie alle wie einen Schmuck anlegen, du sollst dich mit ihnen schmücken wie eine Braut. Denn dein ödes, verheertes, zerstörtes Land wird jetzt zu eng für seine Bewohner, weit weg sind alle, die dich verschlingen wollten.

Bald wirst du, die du kinderlos warst, mit eigenen Ohren hören, wie deine Kinder sagen: Mir ist der Platz hier zu eng, rück zur Seite, ich will mich setzen. Dann wirst du dich in deinem Herzen fragen: Wer hat mir diese (Kinder) geboren? Ich war doch kinderlos und unfruchtbar, war verbannt und verstoßen. Wer hat mir die Kinder herangezogen? Ich war doch allein übrig geblieben. Wo kommen sie her?

So spricht Gott, der Herr: Sieh her, ich hebe die Hand in Richtung der Völker, ich errichte für die Nationen ein Zeichen und sie bringen auf ihren Armen deine Söhne herbei und tragen deine Töchter auf ihren Schultern. Könige werden deine Kinder pflegen und Fürstinnen ihre Ammen sein. Mit dem Gesicht zur Erde werfen sie sich nieder vor dir und lecken dir den Staub von den Füßen. Dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin und dass keiner beschämt wird, der auf mich hofft. Kann man einem Starken die Beute entreißen? Kann einem Mächtigen der Gefangene entkommen?

So spricht der Herr: Auch einem Starken entreißt man den Gefangenen, und einem Mächtigen entkommt seine Beute. Ich selbst will mit deinem Gegner streiten, ich selbst will deine Söhne befreien. Deinen Unterdrückern gebe ich ihr eigenes Fleisch zu essen, sie sollen sich an ihrem Blut berauschen wie an Most. Dann werden alle Sterblichen erkennen, dass ich, der Herr, dein Retter bin und ich, der Starke Jakobs, dein Erlöser.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Gebet des Volkes um Gottes Eingreifen (Jesaja 63, 7-19)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Jesaja 63,7-19 Gebet des Volkes um Gottes Eingreifen (Gute Nachricht Bibel)

Ich denke an die Taten des Herrn, die seinen Ruhm verkünden, an die Beweise seiner Güte, die er Israel gegeben hat, damals in alten Zeiten! Unermesslich reich ist der Herr an Liebe und Erbarmen. Er sagte zu sich: »Mein Volk sind sie, meine Kinder, die mich nicht enttäuschen werden.« Darum ist er uns zu Hilfe gekommen. Er hat uns seinen Engel gesandt und unserer Not ein Ende gemacht; denn unsere Bedrängnis machte ihm selber Not. Er war voll Liebe und Erbarmen zu uns und hat uns immer wieder gerettet – wie ein Vater hat er für uns gesorgt in so vielen Generationen.

Wir aber lehnten uns gegen ihn auf und kränkten seinen Heiligen Geist. So machten wir ihn zu unserem Feind, er selbst kämpfte gegen sein Volk. Da dachten wir voll Sehnsucht an die alte Zeit, als noch Mose in unserer Mitte war. »Wo ist der Gott«, so klagten wir, »der einst den großen Hirten seiner Herde aus dem Wasser des Nilstroms gerettet hat? Wo ist der Gott, der Mose ausgerüstet hat, der seinen Heiligen Geist auf ihn gelegt hat und ihm beistand mit seinem mächtigen Arm? Der Gott, der das Meer zerteilte vor seinem Volk, damit sein großer Name gepriesen wird in alle Ewigkeit? Der sie über den Meeresgrund führte, ungefährdet, ohne zu stolpern, so sicher, wie Pferde die Steppe durchqueren? Wie ein Hirt seine Rinderherde führt, sie zum Rastplatz bringt im geschützten Tal, so führte der Herr durch seinen mächtigen Geist sein Volk aus der Gefahr und gab ihm Ruhe und Sicherheit.« Ja, Herr, so hast du dein Volk geleitet, damit dein herrlicher Name gepriesen wird!

Herr, sieh herab von deinem Himmel, wo du in Heiligkeit und Hoheit thronst! Wo ist deine brennende Liebe zu uns? Wo ist deine unvergleichliche Macht? Hast du kein Erbarmen mehr mit uns? Wir spüren nichts davon, dass du uns liebst! Herr, du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, auch Jakob kennt uns nicht; unsere Stammväter können uns nicht helfen. Aber du, Herr, bist unser wahrer Vater! »Unser Befreier seit Urzeiten« – das ist dein Name. Warum hast du zugelassen, dass wir von deinem Weg abwichen? Warum hast du uns so starrsinnig gemacht, dass wir dir nicht mehr gehorchten? Wende dich uns wieder zu! Wir sind doch deine Diener, wir sind doch das Volk, das dir gehört!

Es war nur für eine kurze Zeit, dass wir das Land besitzen durften; nun ist dein Heiligtum von den Feinden entweiht. Es ist, als wärst du nie unser Herrscher gewesen und als wären wir nicht das Volk, das du zu deinem Eigentum erklärt hast. Reiß doch den Himmel auf und komm herab, dass die Berge vor dir erbeben!


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Matthäus

Seligpreisungen (Matthäus 5, 1-16)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Matthäus 5, 1-16 | Seligpreisungen (Neues Leben Bibel)

Eines Tages, als sich immer mehr Menschen um Jesus sammelten, stieg er mit seinen Jüngern auf einen Berg und setzte sich dort hin, um sie zu unterrichten.

Und das lehrte er sie: »Gott segnet die, die erkennen, dass sie ihn brauchen, denn ihnen wird das Himmelreich geschenkt. Gott segnet die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden. Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören. Gott segnet die, die nach Gerechtigkeit hungern, denn sie werden sie im Überfluss erhalten. Gott segnet die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Gott segnet die, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen. Gott segnet die, die sich um Frieden bemühen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Gott segnet die, die ihr Leben Gott ganz zur Verfügung stellen, denn das Himmelreich wird ihnen gehören. Gott segnet euch, wenn ihr verspottet und verfolgt werdet und wenn Lügen über euch verbreitet werden, weil ihr mir nachfolgt. Freut euch darüber! Jubelt! Denn im Himmel erwartet euch eine große Belohnung. Und denkt daran, auch die Propheten sind einst verfolgt worden.

Ihr seid das Salz der Erde. Doch wozu ist Salz noch gut, wenn es seinen Geschmack verloren hat? Kann man es etwa wieder brauchbar machen? Es wird weggeworfen und zertreten, wie etwas, das nichts wert ist.Ihr seid das Licht der Welt - wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen können. Versteckt euer Licht nicht unter einem umgestülpten Gefäß! Stellt es lieber auf einen Lampenständer und lasst es für alle leuchten. Und genauso lasst eure guten Taten leuchten vor den Menschen, damit alle sie sehen können und euren Vater im Himmel dafür rühmen.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Salz und Licht (Matthäus 5, 13-26)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Matthäus 5, 13 - 26: Von Salz und Licht (Neue evangelistische Übersetzung)

"Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber seine Wirkung verliert, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Lampe an und stellt sie unter den Eimer, im Gegenteil, man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."

"Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, ihre Forderungen abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen. Denn ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird auch nicht ein Punkt oder Strich vom Gesetz vergehen; alles muss sich erfüllen. Wer auch nur eins von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen in diesem Sinn lehrt, der gilt in dem Reich, das der Himmel regiert, als der Geringste. Wer aber danach handelt und entsprechend lehrt, der wird in diesem Reich hochgeachtet sein. Ich sage euch: Wenn es um eure Gerechtigkeit nicht viel besser bestellt ist als bei den Gesetzeslehrern und Pharisäern, werdet ihr nie in das Reich kommen, das der Himmel regiert."

"Ihr habt gehört, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: 'Du sollst keinen Mord begehen. Wer mordet, soll vor Gericht gestellt werden.' Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer aber zu seinem Bruder 'Schwachkopf' sagt, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: 'Du Idiot!', gehört ins Feuer der Hölle. Wenn du also deine Opfergabe zum Altar bringst und es fällt dir dort ein, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder! Dann komm und bring Gott dein Opfer. Wenn du jemand eine Schuld zu bezahlen hast, einige dich schnell mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird er dich dem Richter ausliefern, und der wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du kommst ins Gefängnis. Ich versichere dir, du kommst erst dann wieder heraus, wenn du den letzten Cent bezahlt hast."


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Markus

Die Salbung in Betanien (Markus 14, 3-9)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Markus 14, 3-9 | Die Salbung in Betanien (Neues Leben Bibel)

Jesus hielt sich inzwischen in Betanien im Haus Simons auf, eines Mannes, der an Aussatz erkrankt war.

Als sie beim Essen saßen, kam eine Frau mit einem wunderschönen Gefäß voll kostbaren Öls. Sie zerbrach das Gefäß und goss Jesus das Öl über den Kopf.

Einige am Tisch waren darüber entrüstet: »Warum wurde dieses kostbare Öl so verschwendet?«, fragten sie. »Sie hätte es für ein kleines Vermögen verkaufen und das Geld den Armen geben können!« Und sie wiesen sie scharf zurecht.

Doch Jesus hielt ihnen entgegen: »Lasst sie in Ruhe. Warum bringt ihr sie in Verlegenheit? Sie hat mir doch etwas Gutes getan. Die Armen werdet ihr immer bei euch haben. Ihr könnt ihnen helfen, wann immer ihr wollt. Aber ich werde nicht mehr lange bei euch sein. Sie hat getan, was in ihrer Macht stand, und meinen Körper im Voraus zum Begräbnis gesalbt.

Ich versichere euch: Überall in der Welt, wo die gute Botschaft gepredigt wird, wird man sich auch an die Tat dieser Frau erinnern.«


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Lukas

Die Geburt des Messias (Lukas 2, 8-20)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Lukas 2,8-20 | Die Geburt des Messias (Neue evangelistische Übersetzung)

In der gleichen Nacht hielten ein paar Hirten draußen auf dem freien Feld Wache bei ihren Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie. Sie erschraken sehr und hatten Angst, aber der Engel sagte zu ihnen: "Ihr müsst euch nicht fürchten, denn ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. Heute Nacht ist in der Stadt Davids euer Retter geboren worden. Es ist der Messias, der Herr. Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt."

Plötzlich waren sie von ganzen Heerscharen des Himmels umgeben, die alle Gott lobten und riefen: "Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe / und Frieden den Menschen im Land, / auf denen sein Gefallen ruht."

Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, mit denen sie sprachen, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten berichteten.

Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genauso gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Johannes

Mensch gewordenes Wort Gottes (Johannes 1, 1-18)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 1, 1-18 | Mensch gewordenes Wort Gottes (Neue Genfer Übersetzung)

Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Der, der das Wort ist, war am Anfang bei Gott. Durch ihn ist alles entstanden; es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist. In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht der Menschen. Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.

Nun trat ein Mensch auf; er war von Gott gesandt und hieß Johannes. Er kam als Zeuge; sein Auftrag war es, als Zeuge auf das Licht hinzuweisen, damit durch ihn alle daran glauben. Er selbst war nicht das Licht; sein Auftrag war es, auf das Licht hinzuweisen. ´Der, auf den er hinwies,` war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet – das Licht, das in die Welt kommen sollte.

Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht. Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie wurden es weder aufgrund ihrer Abstammung noch durch menschliches Wollen, noch durch den Entschluss eines Mannes; sie sind aus Gott geboren worden.

Er, der das Wort ist, wurde ein Mensch von Fleisch und Blut und lebte unter uns. Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie nur er als der einzige Sohn sie besitzt, er, der vom Vater kommt. Auf ihn wies Johannes die Menschen hin. »Er ist es!«, rief er. »Von ihm habe ich gesagt: Der, der nach mir kommt, ist größer als ich, denn er war schon vor mir da.«

Wir alle haben aus der Fülle seines Reichtums Gnade und immer neu Gnade empfangen. Denn durch Mose wurde uns das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind die Gnade und die Wahrheit zu uns gekommen. Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus und Nikodemus (Johannes 3, 1-21)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 3, 1-21 | Jesus und Nikodemus (Neue Genfer Übersetzung)

Einer der führenden Männer des jüdischen Volkes, ein Pharisäer namens Nikodemus, suchte Jesus einmal bei Nacht auf. »Rabbi«, sagte er zu ihm, »wir wissen, dass du ein Lehrer bist, den Gott gesandt hat. Denn niemand kann solche Wunder tun wie du, wenn Gott nicht mit ihm ist.«

Jesus entgegnete: »Ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.« - »Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch einmal geboren werden?«, wandte Nikodemus ein. »Er kann doch nicht in den Leib seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal auf die Welt kommen!«

Jesus erwiderte: »Ich sage dir eins: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht ins Reich Gottes hineinkommen. Natürliches Leben bringt natürliches Leben hervor; geistliches Leben wird aus dem Geist geboren. Darum sei nicht erstaunt, wenn ich dir sage: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.«

»Aber wie kann das geschehen?«, fragte Nikodemus. »Du als Lehrer Israels weißt das nicht?«, entgegnete Jesus. »Ich will dir etwas sagen: Wir reden von Dingen, die wir kennen; das, was wir bezeugen, haben wir gesehen. Wir bezeugen es, aber ihr nehmt es nicht an. Und da ihr mir nicht einmal glaubt, wenn ich über die irdischen Dinge zu euch rede, wie werdet ihr mir dann glauben können, wenn ich über die himmlischen Dinge zu euch rede? Es ist noch nie jemand in den Himmel hinaufgestiegen; der Einzige, der dort war, ist der, der aus dem Himmel herabgekommen ist - der Menschensohn.

Und wie Mose damals in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss auch der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn. So vollzieht sich das Gericht an den Menschen. Das Licht ist in die Welt gekommen, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, weil ihr Tun böse war. Denn jeder, der Schlechtes tut, hasst das Licht; er tritt nicht ans Licht, damit sein Tun nicht aufgedeckt wird. Wer sich jedoch in dem, was er tut, nach der Wahrheit richtet, der tritt ans Licht, und es wird offenbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist.«


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus heilt einen Gelähmten (Johannes 5, 1-15)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 5, 1-15 | Jesus heilt einen Gelähmten (Neue Genfer Übersetzung)

Danach ging Jesus zu einem der jüdischen Feste nach Jerusalem hinauf. Innerhalb der Stadtmauern, in der Nähe des Schaftores, befindet sich ein Teich mit fünf Säulenhallen, der auf Hebräisch Bethesda genannt wird. Scharen von kranken Menschen - Blinde, Gelähmte oder Verkrüppelte - lagen in den Hallen.

Einer der Männer, die dort lagen, war seit achtunddreißig Jahren krank. Als Jesus ihn sah und erfuhr, wie lange er schon krank war, fragte er ihn: »Willst du gesund werden?« »Herr, ich kann nicht«, sagte der Kranke, »denn ich habe niemanden, der mich in den Teich trägt, wenn sich das Wasser bewegt. Während ich noch versuche hinzugelangen, steigt immer schon ein anderer vor mir hinein.«

Jesus sagt zu ihm: »Steh auf, nimm deine Matte und geh!« Im selben Augenblick war der Mann geheilt! Er rollte die Matte zusammen und begann umherzugehen.

Doch dies geschah an einem Sabbat, und das wollten die führenden Männer des jüdischen Volkes nicht dulden. Sie sagten zu dem Mann, der geheilt worden war: »Du darfst am Sabbat nicht arbeiten! Es ist gegen das Gesetz, diese Matte herumzutragen!«  Er entgegnete: »Der Mann, der mich geheilt hat, sagte zu mir: `Nimm deine Matte und geh!´« »Wer ist dieser Mann, der das zu dir gesagt hat?«, fragten sie. Der geheilte Mann wusste es aber nicht, denn Jesus war in der Menge verschwunden.

Später traf Jesus den Mann im Tempel wieder und sagte zu ihm: »Du bist jetzt gesund. Nun höre auf zu sündigen, damit dir nicht noch etwas Schlimmeres widerfährt.« Danach suchte der Mann die führenden Juden wieder auf und berichtete ihnen, dass es Jesus war, der ihn geheilt hatte.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Speisung der 5000 (Johannes 6, 1-15)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 6, 1-15 | Speisung der 5000 (Neue Genfer Übersetzung)

Einige Zeit später fuhr Jesus mit dem Boot auf die Ostseite des Sees von Galiläa (auch See von Tiberias genannt). Große Menschenmengen folgten ihm dorthin, weil sie die Wunder sahen, die er an den Kranken tat. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern. Es war kurz vor den Tagen, in denen die Juden ihr Passafest feierten.

Als Jesus die Menschenmenge sah, die zu ihm kam, fragte er Philippus: »Wo können wir so viel Brot kaufen, dass alle diese Leute zu essen bekommen?« Jesus wollte ihn mit dieser Frage auf die Probe stellen; er selbst wusste genau, was er tun wollte. Philippus entgegnete: »Selbst für zweihundert Denare würde man nicht genug Brot bekommen, um jedem auch nur ein kleines Stück zu geben.«

Ein anderer Jünger, Andreas, der Bruder von Simon Petrus, sagte zu Jesus: »Hier ist ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das schon für so viele Menschen?« »Sorgt dafür, dass die Leute sich setzen«, befahl Jesus. Der Ort, an dem sie sich befanden, war dicht mit Gras bewachsen. Als alle sich gesetzt hatten (die Zahl der Männer belief sich auf etwa fünftausend), nahm Jesus die Brote, dankte Gott dafür und ließ sie unter die Menge austeilen. Mit den Fischen machte er es genauso, ´und jeder aß,` so viel er wollte.

Als die Leute satt waren, sagte er zu seinen Jüngern: »Sammelt auf, was übrig geblieben ist, damit nichts verdirbt.« Die Jünger sammelten die Reste auf, die von den fünf Gerstenbroten übrig geblieben waren, nachdem alle davon gegessen hatten, und füllten zwölf Körbe damit. Als die Leute begriffen, was für ein Wunder Jesus getan hatte, sagten sie: »Das ist wirklich der Prophet, ´von dem es heißt, dass` er in die Welt kommen soll!«

Jesus wusste, dass sie als nächstes kommen und versuchen würden, ihn mit Gewalt zum König zu machen. Deshalb zog er sich wieder auf den Berg zurück, um allein zu sein.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Was sagen die Leute? (Johannes 7, 1-17)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 7, 1-17 | Was sagen die Leute? (Neues Leben Bibel)

Jesus blieb noch eine Weile in Galiläa und zog von Dorf zu Dorf. Er mied Judäa, denn dort schmiedeten die führenden Männer des jüdischen Volkes Mordpläne gegen ihn.

Doch die Zeit des Laubhüttenfestes rückte näher, und seine Brüder drängten ihn, zum Fest nach Judäa mitzugehen. »Geh doch nach Judäa, damit deine Jünger deine Wunder sehen können, die du tust!«, spotteten sie. »Wenn du dich so versteckst, wirst du nie bekannt werden! Falls du wirklich so wunderbare Dinge tun kannst, dann beweise es vor aller Welt!« Denn selbst seine Brüder glaubten nicht an ihn.

Jesus erwiderte: »Für mich ist der richtige Zeitpunkt noch nicht da; aber ihr könnt jederzeit gehen. Euch kann die Welt nicht hassen. Mich dagegen hasst sie, weil ich sage, dass ihre Taten böse sind. Geht ihr nur hinauf zum Fest. Ich bin noch nicht so weit, zu diesem Fest zu gehen, weil meine Zeit noch nicht gekommen ist.« Und Jesus blieb in Galiläa.

Doch nachdem seine Brüder zum Fest aufgebrochen waren, folgte ihnen Jesus, allerdings heimlich und ohne öffentliches Aufsehen zu erregen. Die führenden Männer des jüdischen Volkes ließen ihn suchen und fragten überall nach ihm.

Die Menschen sprachen untereinander heimlich über ihn. Ein paar sagten: »Er ist ein guter Mensch«, andere meinten: »Er ist nichts als ein Betrüger, der die Leute verführt.« Aber keiner hatte den Mut, in aller Öffentlichkeit für ihn einzutreten, weil sie den Konflikt mit den führenden Juden scheuten.

Als das Fest zur Hälfte vorüber war, ging Jesus zum Tempel hinauf und begann zu lehren. Die Juden waren zutiefst erstaunt, als sie ihn hörten. »Woher weiß er das alles, er hat doch die Schrift nicht studiert wie wir?«, fragten sie. Da sagte Jesus zu ihnen: »Ich lehre nicht meine eigenen Gedanken, sondern die Gedanken Gottes, der mich gesandt hat. Wer den Willen Gottes tun will, wird erkennen, ob meine Lehre von Gott kommt oder ob ich aus mir selbst heraus rede.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
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Lebendiges Wasser (Johannes 7, 37-43)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 7, 37-43 mit Jesaja12,1-6 | Lebendiges Wasser (Gute Nachricht Bibel)

Am Tag deiner Rettung wirst du sagen: »Herr, ich preise dich! Du bist zornig auf mich gewesen; doch nun hat sich dein Zorn gelegt, und ich darf wieder aufatmen!«

Dann wirst du bekennen: »Gott ist mein Helfer, ich bin voll Vertrauen und habe keine Angst! Den Herrn will ich rühmen mit meinem Lied, denn er hat mich gerettet.«

Voller Freude werdet ihr Wasser schöpfen an Gottes reichen Quellen, aus denen euch seine Hilfe strömt. Und ihr werdet sagen an jenem Tag: »Preist den Herrn! Macht seinen Namen überall bekannt! Verkündet allen Völkern, was er getan hat; sagt ihnen, wie unvergleichlich groß er ist.

Singt und spielt zur Ehre des Herrn! Denn er hat gewaltige Taten vollbracht; das soll die ganze Welt erfahren. Freu dich und juble, du Zionsstadt! Denn er wohnt in deiner Mitte, er, der große, heilige Gott Israels!«

 

Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, trat Jesus vor die Menge und rief: »Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken - jeder, der mir vertraut! Denn in den Heiligen Schriften heißt es: 'Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.'« 

Jesus meinte damit den Geist Gottes, den die erhalten sollten, die ihn im Glauben annehmen. Damals war der Geist noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit aufgenommen war.

Als die Leute in der Menge dieses Wort von Jesus hörten, sagten einige: »Er ist wirklich der Prophet, der kommen soll!« Andere meinten: »Er ist der versprochene Retter!« Wieder andere sagten: »Der Retter kommt doch nicht aus Galiläa! In den Heiligen Schriften steht, dass er von David abstammt und aus Betlehem kommt, dem Dorf, in dem David lebte.«

Die Menge war also geteilter Meinung über ihn. Einige hätten ihn am liebsten festgenommen; aber niemand konnte Hand an ihn legen.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus und die Ehebrecherin (Johannes 8, 2-11)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 8, 2-11 | Jesus und die Ehebrecherin (Neue Genfer Übersetzung)

Früh am Morgen war Jesus wieder im Tempel. Das ganze Volk versammelte sich um ihn, und er setzte sich und begann zu lehren.

Da kamen die Schriftgelehrten und die Pharisäer mit einer Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte, sodass jeder sie sehen konnte. Dann wandten sie sich an Jesus. »Meister«, sagten sie, »diese Frau ist eine Ehebrecherin; sie ist auf frischer Tat ertappt worden. Mose hat uns im Gesetz befohlen, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du dazu?« Mit dieser Frage wollten sie Jesus eine Falle stellen, um dann Anklage gegen ihn erheben zu können. Aber Jesus beugte sich vor und schrieb mit dem Finger auf die Erde.

Als sie jedoch darauf bestanden, auf ihre Frage eine Antwort zu bekommen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: »Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.« Dann beugte er sich wieder vor und schrieb auf die Erde. Von seinen Worten getroffen, verließ einer nach dem anderen den Platz; die ältesten unter ihnen gingen als Erste.

Zuletzt war Jesus allein mit der Frau, die immer noch da stand, wo ihre Ankläger sie hingestellt hatten. Er richtete sich auf. »Wo sind sie geblieben?«, fragte er die Frau. »Hat dich keiner verurteilt?« »Nein, Herr, keiner«, antwortete sie. Da sagte Jesus: »Ich verurteile dich auch nicht; du darfst gehen. Sündige von jetzt an nicht mehr!«


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
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Heilung eines Blindgeborenen (Johannes 9, 1-12)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 9, 1-12 | Heilung eines Blindgeborenen (Neue Genfer Übersetzung)

Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war.

»Rabbi«, fragten die Jünger, »wie kommt es, dass dieser Mann blind geboren wurde? Wer hat gesündigt - er selbst oder seine Eltern?« - »Es ist weder seine Schuld noch die seiner Eltern«, erwiderte Jesus. »An ihm soll sichtbar werden, was Gott zu tun vermag. Wir müssen den Auftrag dessen, der mich gesandt hat, ausführen, solange es Tag ist. Die Nacht kommt, in der niemand mehr etwas tun kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.«

Nachdem Jesus seinen Jüngern diese Antwort gegeben hatte, spuckte er auf den Boden und machte aus ´Erde und` Speichel einen Brei, den er dem Blinden auf die Augen strich. Dann befahl er ihm: »Geh zum Teich Schiloach, und wasch dir das Gesicht!« (Schiloach bedeutet »Gesandter«.) Der Mann ging dorthin und wusch sich das Gesicht. Und als er von dort wegging, konnte er sehen.

Seine Nachbarn und die, die ihn bis dahin als Bettler gekannt hatten, fragten verwundert: »Ist das nicht der, der ´am Straßenrand` saß und bettelte?« - »Ja«, sagten die einen, »er ist es.« - »Unmöglich!«, riefen die anderen. »Er sieht ihm nur sehr ähnlich.« - »Doch, ich bin es«, erklärte der Mann selbst. »Aber wie kommt es denn, dass du auf einmal sehen kannst?«, wollten sie wissen.

Er gab ihnen zur Antwort: »Da ist doch dieser Mann, der Jesus heißt. Er hat einen Brei gemacht und ihn auf meine Augen gestrichen und gesagt: 'Geh zum Teich Schiloach und wasch dir das Gesicht!' Ich bin dorthin gegangen und habe mir das Gesicht gewaschen - und da konnte ich sehen!« - »Und wo ist dieser Mann jetzt?«, fragten sie. »Ich weiß es nicht«, erwiderte er.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus als guter Hirte (Johannes 10, 1-15)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 10, 1-15 | Jesus als guter Hirte (Neue Genfer Übersetzung)

»Ich versichere euch: Wer sich über die Mauer in den Schafpferch schleicht, statt durchs Tor hineinzugehen, ist ein Dieb und ein Räuber! Denn ein Hirte tritt durch das Tor ein. Der Torhüter öffnet ihm, und die Schafe hören seine Stimme und kommen zu ihm. Er ruft seine Schafe, die ihm gehören, beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er seine Herde versammelt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber folgen sie nicht, sondern laufen vor ihm weg, weil sie seine Stimme nicht kennen.«

Die Zuhörer wussten nicht, was Jesus mit diesem Bild meinte, deshalb erklärte er es ihnen. »Ich versichere euch: Ich bin das Tor zu den Schafen«, sagte er. »Alle, die vor mir kamen, waren Diebe und Räuber. Doch die Schafe hörten nicht auf sie. Ja, ich bin das Tor. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden. Wo er auch hinkommt, wird er grüne Weiden finden. Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. Ein Schäfer, der nur für Lohn arbeitet, läuft davon, wenn er einen Wolf kommen sieht. Er wird die Schafe im Stich lassen, weil sie ihm nicht gehören und er nicht ihr Hirte ist. Und so greift der Wolf sie an und zerstreut die Herde. Der bezahlte Arbeiter läuft davon, weil er nur angeworben wurde und die Schafe ihm nicht wirklich am Herzen liegen.

Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe.


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Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße (Johannes 13, 1-17)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

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Johannes 13, 1-17 | Jesus wäscht die Füße (Neue Genfer Übersetzung)

Vor dem Passahfest wusste Jesus, dass für ihn die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zu seinem Vater zurückzukehren. Nun bewies er seinen Jüngern das ganze Ausmaß seiner Liebe.

Es war Zeit für das Abendessen, und der Teufel hatte Judas, den Sohn des Simon Iskariot, schon dazu verleitet, seinen Plan wahr zu machen und Jesus zu verraten. Jesus aber wusste, dass der Vater ihm uneingeschränkte Macht über alles gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehren würde.

Er stand vom Tisch auf, zog sein Obergewand aus, band sich ein Handtuch um die Hüften und goss Wasser in eine Schale. Dann begann er, seinen Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Handtuch abzutrocknen, das er sich umgebunden hatte.

Als er zu Simon Petrus kam, sagte Petrus zu ihm: »Herr, warum willst du mir die Füße waschen?« Jesus antwortete: »Du verstehst jetzt nicht, warum ich das tue; eines Tages wirst du es verstehen.« »Nein«, protestierte Petrus. »Du sollst mir niemals die Füße waschen!« Jesus erwiderte: »Wenn ich dich nicht wasche, gehörst du nicht zu mir.« Da rief Simon Petrus: »Dann wasche mir auch die Hände und den Kopf, Herr, und nicht nur die Füße!« Jesus erwiderte: »Wer gebadet hat, braucht sich - ausgenommen die Füße - nicht zu waschen, um völlig rein zu sein. Ihr seid rein, allerdings nicht jeder hier.« Denn Jesus wusste, wer ihn verraten würde. Das meinte er mit dem Satz: »Nicht jeder hier von euch ist rein.«

Nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte, zog Jesus sein Obergewand wieder an, setzte sich und fragte: »Versteht ihr, was ich getan habe? Ihr nennt mich `Meister´ und `Herr´ und damit habt ihr Recht, denn das bin ich. Und weil ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, sollt auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Tut, was ich für euch getan habe. Es ist nur zu wahr: Ein Diener ist nicht größer als sein Herr. Genauso sind die Boten nicht wichtiger als der, der sie gesandt hat. Ihr wisst das alles - nun handelt auch danach. Das ist der Weg des Segens!


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus der Weinstock (Luther 2017) (Johannes 15, 1-17)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 15, 1-17 | Jesus der Weinstock (Luther 2017)

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne euch hinfort nicht Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus der Weinstock (NGÜ) (Johannes 15, 1-17)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 15, 1-17 | Jesus der Weinstock (Neue Genfer Übersetzung)

»Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht trägt, schneidet er ab; eine Rebe aber, die Frucht trägt, schneidet er zurück; so reinigt er sie, damit sie noch mehr Frucht hervorbringt.

Ihr seid schon rein; ihr seid es aufgrund des Wortes, das ich euch verkündet habe. Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht hervorbringen; sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, geht es ihm wie der ´unfruchtbaren` Rebe: Er wird weggeworfen und verdorrt. Die verdorrten Reben werden zusammengelesen und ins Feuer geworfen, wo sie verbrennen.

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden. Dadurch, dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart.«

»Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. 

Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist. Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot. Niemand liebt seine Freunde mehr als der, der sein Leben für sie hergibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut; ich aber habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen - Frucht, die Bestand hat.

Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei. Einander zu lieben - das ist das Gebot, das ich euch gebe.«


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Jesus vor Pilatus (Johannes 18, 28-38)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 18, 28-38 | Jesus vor Pilatus (Neue Genfer Übersetzung)

Die, die Jesus verhört hatten, brachten ihn nun vom ´Haus des` Kajafas zum Prätorium, ´dem Amtssitz des römischen Gouverneurs`; es war jetzt früh am Morgen. Sie selbst betraten das Gebäude nicht, um die Reinheitsvorschriften nicht zu verletzen; sie hätten sonst nicht am Passafest teilnehmen können.

Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus. »Was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Mann?«, fragte er. Sie erwiderten: »Wenn er kein Verbrecher wäre, hätten wir ihn nicht zu dir gebracht.« Da sagte Pilatus: »Nehmt doch ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz!« Die Juden entgegneten: »Wir haben nicht das Recht, jemand hinzurichten.«

So sollte sich das Wort erfüllen, mit dem Jesus angedeutet hatte, auf welche Weise er sterben werde. Pilatus ging ins Prätorium zurück und ließ Jesus vorführen. »Bist du der König der Juden?«, fragte er ihn. Jesus erwiderte: »Bist du selbst auf diesen Gedanken gekommen, oder haben andere dir das über mich gesagt?« -  »Bin ich etwa ein Jude?«, gab Pilatus zurück. »Dein eigenes Volk und die führenden Priester haben dich mir übergeben. Was hast du getan?«

Jesus antwortete: »Das Reich, dessen König ich bin, ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, dann hätten meine Diener für mich gekämpft, damit ich nicht den Juden in die Hände falle. Nun ist aber mein Reich nicht von dieser Erde.«  Da sagte Pilatus zu ihm: »Dann bist du also tatsächlich ein König?«

Jesus erwiderte: »Du hast Recht - ich bin ein König. Ich bin in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeuge zu sein; dazu bin ich geboren. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit steht, hört auf meine Stimme.« -  »Wahrheit?«, sagte Pilatus zu ihm. »Was ist das?«

Damit brach Pilatus das Verhör ab und ging wieder zu den Juden hinaus. »Ich kann keine Schuld an ihm finden«, erklärte er.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
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Jesus erscheint am See Tiberias (Johannes 21, 1-14)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Johannes 21, 1-14 | Jesus erscheint am See Tiberias (Neue Genfer Übersetzung)

Später zeigte sich Jesus den Jüngern noch einmal am See von Tiberias. Das geschah folgendermaßen: Simon Petrus, Thomas, der auch »Zwilling« genannt wurde, Nathanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere Jünger waren dort zusammen. Simon Petrus sagte: »Ich gehe fischen.« »Wir kommen mit«, meinten die anderen.

Also fuhren sie im Boot hinaus, doch sie fingen die ganze Nacht über nichts. Bei Morgengrauen sahen die Jünger Jesus am Ufer stehen, doch sie konnten nicht sehen, wer es war. Er rief ihnen zu: »Freunde, habt ihr etwas gefangen?« »Nein«, antworteten sie.

Da sagte er: »Werft euer Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr etwas fangen!« Sie taten es, und bald konnten sie das Netz nicht mehr einholen, weil so viele Fische darin waren. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: »Es ist der Herr!«

Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, legte er sein Obergewand an - denn er hatte es zur Arbeit ausgezogen -, sprang ins Wasser und schwamm ans Ufer. Die anderen blieben beim Boot und zogen das gefüllte Netz hinter sich her. Sie waren etwa hundert Meter vom Ufer entfernt.

Als sie ausstiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer brennen, auf dem Fisch gebraten wurde; dazu gab es Brot. »Holt ein paar von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt«, sagte Jesus.

Da stieg Simon Petrus ins Boot und holte das Netz an Land. Obwohl es mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt war, zerriss das Netz nicht. »Kommt her und frühstückt!«, sagte Jesus. Doch keiner wagte ihn zu fragen, ob er wirklich der Herr sei. Sie wussten, dass er es war.

Jesus kam auf sie zu, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Das war das dritte Mal, dass Jesus seinen Jüngern erschien, seit er von den Toten auferstanden war.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Römer

Die Macht der Sünde ist gebrochen (Römer 6, 1-14)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

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Römer 6,1-14 | Die Macht der Sünde ist gebrochen (Neues Leben Bibel)

Heißt das, dass wir weiter sündigen sollen, damit Gott Gelegenheit hat, uns noch mehr Gnade zu schenken? Natürlich nicht! Wenn wir für die Sünde tot sind, wie können wir da weiter in ihr leben? 
Oder wisst ihr nicht, dass wir mit Jesus Christus gestorben sind, als wir auf seinen Namen getauft wurden? Denn durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und begraben. Und genauso wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, so können auch wir jetzt ein neues Leben führen. Da wir in seinem Tod mit ihm verbunden sind, werden wir auch in der Auferstehung mit ihm verbunden sein.

Unser früheres Leben wurde mit Christus gekreuzigt, damit die Sünde in unserem Leben ihre Macht verliert. Nun sind wir keine Sklaven der Sünde mehr. Denn als wir mit Christus starben, wurden wir von der Macht der Sünde befreit. Und weil wir mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden.

Wir wissen, dass Christus von den Toten auferstand und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Er starb ein für alle Mal, um die Sünde zu besiegen, und nun lebt er für Gott. 
Deshalb haltet daran fest: Ihr seid für die Sünde tot und lebt nun durch Christus Jesus für Gott! Lasst nicht die Sünde euer Leben beherrschen; gebt ihrem Drängen nicht nach. Lasst keinen Teil eures Körpers zu einem Werkzeug für das Böse werden, um mit ihm zu sündigen. Stellt euch stattdessen ganz Gott zur Verfügung, denn es ist euch ein neues Leben geschenkt worden. Euer Körper soll ein Werkzeug zur Ehre Gottes sein, so dass ihr tut, was gerecht ist!

Die Sünde hat die Macht über euch verloren, denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz, sondern seid durch Gottes Gnade frei geworden.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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1. Korinther

Das Höchste ist die Liebe (1. Korinther)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


1.Kor.13,1-13 Das Höchste ist die Liebe (Bibel in gerechter Sprache)

Wenn ich wie ein Mensch rede oder wie ein Engel und bin ohne Liebe, bin ich ein schepperndes Blech und eine gellende Zimbel. Und wenn ich die Gabe habe, die Zeichen der Zeit zu deuten, und alles Verborgene weiß und alle Erkenntnis habe und alles Vertrauen, so dass ich Berge versetzen kann, und bin ohne Liebe, dann bin ich nichts. Und wenn ich alles, was ich kann und habe, für andere aufwende und mein Leben aufs Spiel setze selbst unter der Gefahr, auf dem Scheiterhaufen zu enden, und bin ohne Liebe, hat alles keinen Sinn.

Die Liebe hat einen langen Atem und sie ist zuverlässig, sie ist nicht eifersüchtig, sie spielt sich nicht auf, um andere zu beherrschen.

Sie handelt nicht respektlos anderen gegenüber und sie ist nicht egoistisch, sie wird nicht jähzornig und nachtragend.

Wo Unrecht geschieht, freut sie sich nicht, vielmehr freut sie sich mit anderen an der Wahrheit. 
Sie ist fähig zu schweigen und zu vertrauen, sie hofft mit Ausdauer und Widerstandskraft.

Die Liebe gibt niemals auf. Prophetische Gaben werden aufhören, geistgewirktes Reden wird zu Ende gehen, Erkenntnis wird ein Ende finden.

Wir erkennen nur Bruchstücke, und unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, ist begrenzt. Wenn aber die Vollkommenheit kommt, dann hört die Zerrissenheit auf.

Als ich ein Kind war, redete und dachte ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind. Als ich erwachsen wurde, ließ ich zurück, was kindlich war.

Wir sehen vorläufig nur ein rätselhaftes Spiegelbild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Heute erkenne ich bruchstückhaft, dann aber werde ich erkennen, wie ich von Gott erkannt worden bin.

Jetzt aber leben wir mit Vertrauen, Hoffnung und Liebe, diesen drei Geschenken. Und die größte Kraft von diesen dreien ist die Liebe.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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Ihr seid doch Gottes Bauwerk! (1. Korinther 3, 9-23)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

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1. Korinther 3, 9-23 | Ihr seid doch Gottes Bauwerk! (Neue evangelistische Übersetzung)

Wir sind also Gottes Mitarbeiter - ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.

Nach der mir verliehenen Gnade Gottes habe ich als weiser Baumeister das Fundament gelegt. Ein anderer baut auf dieser Grundlage weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.

Das Fundament ist schon gelegt, es ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen.

Ob aber jemand auf dieses Fundament Gold, Silber oder wertvolle Steine verbaut oder nur Holz, Heu und Stroh, das wird der Tag des Gerichts durch Feuer offenbar machen. Das Werk jedes Einzelnen wird im Feuer auf seine Qualität geprüft. Hält das, was er auf das Fundament gebaut hat stand, wird er belohnt. Wenn es verbrennt, wird er den Schaden zu tragen haben. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber so wie jemand, den man aus dem Feuer reißt.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Gott wird jeden verderben, der den Tempel Gottes verdirbt, denn Gottes Tempel ist heilig - und der seid ihr! 
Niemand soll sich etwas vormachen. Wenn jemand meint, in der heutigen Welt als weise zu gelten, dann soll er sich doch für töricht halten lassen, damit er wirklich weise wird. Denn was diese Welt für weise hält, ist nichts als Dummheit vor Gott.

So steht es auch in der Schrift: "Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen Schlauheit." Und: "Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, er weiß, wie hohl sie sind."

Deshalb schwärme niemand für einen Menschen, denn euch gehört doch alles:  Paulus, Apollos, Kephas; euch gehört die ganze Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft.  Doch ihr gehört Christus und Christus gehört Gott.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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Philipper

Freut euch! (Philipper 4, 4-23)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Philipper 4, 4-23 | Freut euch! (Neue evangelistische Übersetzung)

Freut euch jeden Tag, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Ich sage es noch einmal: Freut euch! Lasst alle sehen, wie herzlich und freundlich ihr seid! Der Herr kommt bald. Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! Und sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer Innerstes und eure Gedanken beschützen, denn ihr seid ja mit Jesus Christus verbunden.

Ansonsten denkt über das nach, meine Geschwister, was wahr, was anständig und gerecht ist! Richtet eure Gedanken auf das Reine, das Liebenswerte und Bewundernswürdige; auf alles, was Auszeichnung und Lob verdient! Und handelt nach dem, was ihr von mir gelernt und gehört, und was ihr auch an mir gesehen habt! Dann wird der Gott des Friedens mit euch sein.

Es war mir eine große Freude und ein Geschenk vom Herrn, dass eure Fürsorge für mich wieder aufgeblüht ist. Ich weiß natürlich, dass ihr immer um mich besorgt wart, aber eine Zeit lang hattet ihr keine Gelegenheit dazu. Ich sage das nicht, weil ich unbedingt etwas gebraucht hätte; denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ich kann in Armut leben und mit Überfluss umgehen. Ich bin in alles eingeweiht. Ich weiß, wie es ist, satt zu sein oder zu hungern; ich kenne Überfluss und Mangel. Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen. Aber es war sehr lieb von euch, dass ihr an meinen Schwierigkeiten Anteil genommen habt. Ihr wisst ja, dass ihr Philipper am Beginn meines Dienstes, damals, als ich das Evangelium von Mazedonien aus weitertrug, die einzige Gemeinde wart, die mich finanziell unterstützt hat. Schon nach Thessalonich habt ihr mir mehrmals Hilfe zukommen lassen. Nicht dass ich es auf euer Geld abgesehen hätte; mir ist es viel wichtiger, dass euer Geben euch selbst beschenkt. Im Augenblick habe ich alles, was ich brauche. Es ist mehr als genug. Durch das, was Epaphroditus von euch überbracht hat, bin ich reichlich versorgt. Es ist mir wie der Duft eines Opfers, das Gott bejaht und erfreut.

Mein Gott wird euch aus seiner überaus reichen Herrlichkeit durch Jesus Christus alles geben, was ihr braucht. Gott, unserem Vater, gebührt alle Ehre für immer und ewig. Amen. Grüßt alle Gläubigen, alle, die Jesus Christus für sich ausgesondert hat! Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. Auch alle anderen Gläubigen hier lassen euch grüßen; besonders die, die im kaiserlichen Dienst stehen. Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch!


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

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Kolosser

Christus das Urbild Gottes (Kolosser 1, 15-23)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Kolosser 1,15-23 | Christus das Urbild Gottes (Neues Leben Bibel)

Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung. Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen, und das, was wir nicht sehen können, ob Könige, Reiche, Herrscher oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen. Er war da, noch bevor alles andere begann, und er hält die ganze Schöpfung zusammen.

Christus ist das Haupt der Gemeinde, und die Gemeinde ist sein Leib. Er ist der Anfang und als Erster von den Toten auferstanden, damit er in allem der Erste ist. Denn Gott wollte in seiner ganzen Fülle in Christus wohnen. Durch ihn hat er alles mit sich selbst versöhnt. Durch sein Blut am Kreuz schloss er Frieden mit allem, was im Himmel und auf der Erde ist.

Darin seid auch ihr eingeschlossen, obwohl ihr früher so weit von Gott entfernt wart. Ihr wart seine Feinde, und eure bösen Gedanken und Taten trennten euch von ihm, doch nun hat er euch wieder zu seinen Freunden gemacht. Durch seinen Tod am Kreuz in menschlicher Gestalt hat er euch mit sich versöhnt, um euch wieder in die Gegenwart Gottes zurückzuholen und euch heilig und makellos vor sich hinzustellen.

Ihr müsst allerdings an dieser Wahrheit festhalten und euren Glauben bewahren. Weicht nicht von der Hoffnung ab, die euch geschenkt wurde, als ihr die Botschaft von Jesus Christus gehört habt. Diese Botschaft ist in der ganzen Welt verbreitet worden, und ich, Paulus, wurde von Gott berufen, sie zu verkünden.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
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1. Johannes

Christus zum Anfassen (1. Johannes 1, 1-10)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


1. Johannes 1, 1-10 | Christus zum Anfassen (Neue evangelistische Übersetzung)

Es war von Anfang an da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen; wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt: das Wort des Lebens.

Ja, das Leben ist erschienen. Das können wir bezeugen.

Wir haben es gesehen und verkündigen es euch: das ewige Leben, das beim Vater war und bei uns sichtbar geworden ist. Und was wir selbst gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, denn wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid.

Und die Gemeinschaft, die uns verbindet, ist zugleich Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

Wir schreiben euch das, damit unsere gemeinsame Freude vollkommen wird.

Folgende Botschaft haben wir von ihm gehört und geben sie hiermit an euch weiter: "Gott ist Licht; in ihm gibt es keine Spur von Finsternis."

Wenn wir behaupten, mit Gott Gemeinschaft zu haben und trotzdem in der Finsternis leben, dann lügen wir: Unser Tun steht im Widerspruch zur Wahrheit.

Wenn wir aber im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut seines Sohnes Jesus macht uns von jeder Sünde rein.

Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit.

Wenn wir unsere Sünden eingestehen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem begangenen Unrecht.

Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner. Dann lebt sein Wort nicht in uns.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Gott ist Liebe (1. Johannes 4, 7-21)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


1. Joh. 4, 7-21 | Gott ist Liebe (Neue evangelistische Übersetzung)

Liebe Geschwister, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat.

Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Ihn selbst hat nie jemand gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns und seine Liebe ist in uns zum Ziel gekommen.

Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir an dem Anteil, den er uns von seinem Geist gegeben hat. Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat.

Und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott. Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.

Auch darin ist die Liebe mit uns zum Ziel gekommen. Und dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn wir sind hier in dieser Welt ebenso mit dem Vater verbunden, wie Jesus es war. In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.

Wir lieben doch, weil er uns zuerst geliebt hat.

Wenn jemand sagt: "Ich liebe Gott!", aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seine Geschwister nicht liebt, die er ja sieht, wie kann er da Gott lieben, den er nie gesehen hat?

Denkt an das Gebot, das Gott uns gegeben hat: Wer Gott liebt, soll auch seine Geschwister lieben.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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Offenbarung

Das neue Jerusalem (Offenbarung 21, 1-7)

Phase 1: Ankommen, berichten
Wir teilen uns mit: Was liegt oben auf? Was beschäftigt mich?

Phase 2: Gewahr werden, einladen
Wir werden uns bewusst, dass Jesus durch seinen Geist beständig in uns wohnt. Wir "setzen uns zu seinen Füßen" und bitten ihn, zu uns zu reden.

Phase 3: Lesen, aufnehmen
Zwei Personen lesen nacheinander den ausgewählten Textabschnitt laut vor.


Offenbarung 21, 1-7 | Das neue Jerusalem (Neue evangelistische Übersetzung)

Dann sah ich einen ganz neuen Himmel und eine völlig neuartige Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, auch das Meer gab es nicht mehr.

Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen:

"Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie alle werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei."

"Seht, ich mache alles ganz neu!", sagte der, der auf dem Thron saß, und wandte sich dann zu mir: "Schreib diese Worte auf! Sie sind zuverlässig und wahr.

Und er fuhr fort: "Nun ist alles erfüllt. Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst zu trinken geben: Wasser aus der Quelle des Lebens. Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, werden dies als Anteil von mir erhalten: Ich werde ihr Gott sein und sie werden meine Söhne und Töchter sein.


Phase 4: Vertiefen, intensivieren
Wir sprechen einzelne Worte oder Satzteile laut aus. Damit teilen wir uns gegenseitig mit, welche Formulierungen uns besonders auffallen.

Phase 5: Horchen, sich berühren lassen
Wir sind einige Minuten still und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.

Phase 6: Mitteilen, zuhören
Wir beschreiben, welches Wort oder welcher Gedankengang uns angesprochen oder beschäftigt hat. Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat. (Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.)

Phase 7: Bewegt werden, anwenden
Wir tauschen uns darüber aus, was mich in Bewegung bringt. Welchen Impuls zum Handeln möchte ich verfolgen? Was möchte ich konkret angehen?"

Phase 8: Bitten, segnen
Wir danken für das Gehörte und beten miteinander füreinander.

Phase 9: Verabreden, planen
Wir verabreden uns für ein nächstes Treffen.


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